Die Luftfahrtmesse in Farnbourough besuchte ich im Jahre 1986 zu ersten Mal. Im Gegensatz zu einer normalen Airshow wollen die Hersteller an solchen Veranstaltungen möglichst viele Maschinen verkaufen. Entsprechend aggressiv werden die Maschinen angepriesen und zum Teil auch vorgeflogen.

In diesem Jahr beeindruckten mich vor allem die Flugzeuge des französischen Herstellers Dassault. Mirage 2000, Mirage 4000 und die brandneue Rafale A waren zu sehen. Die Mirage 4000 wurde auf Eigeninitiative von Dassault entwickelt, allerdings ohne Erfolg. Dafür war die kleinere Mirage 2000 ein Verkaufsschlager.

Auch die Northrop F-20 Tigershark wurde an der Messe noch beworben, obwohl sich die US Air Force in diesem Jahr für die leistungsfähigere Lockheed-Martin F-16 entschied, welche damals noch unter dem Namen General Dynamics firmierte. Man konnte allerdings nur ein Cockpit besichtigen, da zwei Maschinen in den Vorjahren abstürzten. Insgesamt wurden nur drei Stück produziert, wobei das einzige vorhandene Exemplar der F-20 im California Science Center in Los Angeles besichtigt werden kann.



















