
Mit der IBT’04 feierte der Aero-Club Bern sowie die Alpar ihren 75. Geburtstag. Die Airshow, welche an beiden Tagen bei gutem Wetter durchgeführt werden konnte, glänzte vor allem mit Oldtimern aus den Bereichen der zivilen wie auch der militärischen Fliegerei.

Mit Ju-52, DC-3 und Super Constellation waren drei beeindruckende Passagierflugzeuge der Zeitspanne von 1930 bis 1960 zu sehen. Dank Max Vogelsang kamen auch die Liebhaber von sogenannten Warbirds auf ihre Kosten, hatte dieser doch gleich beide Flugzeuge (P-51D und D-3801) aufs Belpmoos gebracht. Es war übrigens eine der letzten Möglichkeiten, die P-51D Mustang „Double Trouble Two“ noch einmal in der Schweiz in der Luft zu sehen. Die Maschine wurde bald danach in die USA verkauft.

Andy Ramseier, der damalige Cheftestpilot der Pliatus-Flugzeugwerke zeigte auf der Pilatus PC-9 ein beeindruckendes Display.
Am 13. Januar 2005 verunglückte Andy Ramseier tödlich beim Absturz mit dem zweiten Prototypen des Pilatus PC-21.
Auch die Fans von Jets mussten nicht ganz auf den Sound der Triebwerke verzichten. Allerdings flogen nur Veteranen der Schweizer Luftwaffe, so die Hawker Hunter in den Varianten Mk.58 Einsitzer und T.68 Trainer sowie die de Havilland DH-112 Venom und die de Havilland DH-115 Vampire Trainer. Weil während der ganzen Airshow der zivile Flugbetrieb aufrecht erhalten wurde, gab es im Programm immer wieder grössere Pausen.
Technik
Die Airshow im Belpmoos war mein erster Anlass, den ich mit einer digitalen Spiegelreflexkamera fotografierte. Es war eine Nikon D70 mit einem APS-C Sensor mit 6 Megapixeln Auflösung sowie dem Objektiv Nikkor AF-S 70-200 mm f/2.8 mit 1,4-fach Teleconverter. Das Objektiv hatte bereits einen Bildstabilisator. Für mich war es der Beginn eines neuen Zeitalters. Die Fotos waren nach dem Drücken des Auslösers auf dem Bildschirm sichtbar. Es gab keine Überraschungen mehr wie noch bei der analogen Fotografie.


















































