Zeltweg 2009

F-16 Fighting Falcon
F-16 Fighting Falcon

20 Prozent der 280’000 Besucher der Airpower in Zeltweg kamen aus Deutschland, Slowenien, Italien und Ungarn. Das Flugprogramm dauerte von 9:00 Uhr morgens bis ca. 19:15 Uhr am Abend, und zwar ohne nennenswerte Unterbrechung.

Es waren sehr viele Solodisplays von Kolbenmotorflugzeugen im Programm. Hier trifft ein Zitat des berühmten Schriftstellers und Piloten Antoine de Saint Exupéry ins Schwarze, welches sagt: „Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn man nichts mehr hinzufügen, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann“. Eindrücklich bekam man in Zeltweg auch vorgeführt, dass Österreich das Tor zum Osten ist. So standen gleich drei Kunstflugteams aus dem Osten des Kontinents auf dem Programm. Es waren die polnischen Orlik, die kroatischen Krila Oluje und die Turkish Stars aus dem Land des Halbmonds. Die österreichischen Luftstreitkräfte stellten den Eurofighter zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit vor, dazu kamen Vorführungen von Lösch- und Bergungseinsätzen der verschiedenen Flugzeugmuster. Die Flying Bulls präsentierten fliegende Raritäten – darunter eine Lockheed P-38L Lightning, eine North American B-25J Mitchell und eine Boeing PT-17 Stearman. Eine sehr solide Leistung zeigte die Patrouille Suisse, die erst zum Schluss des Flugprogramms zum Einsatz kam. Die Achsen waren gut gewählt und auch das Showcenter war dort, wo man es erwartete. Dies konnte nicht von allen Kunstflugteams behauptet werden, zumindest nicht am ersten Tag der Veranstaltung.

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