Dassault Mirage III DS (HB-RDF)

Mirage III DS | HB-RDF
Mirage III DS | HB-RDF

Die Mirage III DS (J-2012) wurde 1982 mehrheitlich aus vorhandenen Ersatzteilen aus der Schweiz in Mérignac (F) zusammengebaut.

Mirage III DS | HB-RDF
Mirage III DS | HB-RDF

Von 1983 bis 2003 wurde der Doppelsitzer während 1387 Stunden in der Luft bewegt. Im Jahre 2006 erfolgte die Übergabe der Mirage III DS an das Museum Clin d’Ailes in Payerne.

Mirage III DS | HB-RDF
Mirage III DS | HB-RDF

In 4200 Stunden Arbeit wurde die Mirage wieder flugtauglich gemacht. Im Herbst 2008 war es dann soweit und die Maschine wurde als HB-RDF zivil zugelassen.

Mirage III DS | HB-RDF
Mirage III DS | HB-RDF

Es war die einzige Dassault Mirage III weltweit, die mit einer zivilen Zulassung Passagierflüge durchführen durfte. Zugelassen waren Unterschallflüge nach Sichtflugregeln. Jeder Flug benötigte ca. 50 Stunden Vorbereitung. Der Code aller doppelsitzigen Mirage war „EMIR“ (E für exercice und MIR für Mirage).

Mirage III DS | HB-RDF
Mirage III DS | HB-RDF

Am 25. Mai 2023 fand der letzte Flug der schönen Mirage statt. Man kann die Mirage III DS weiterhin statisch im Flugzeugmuseum Clin d’Ailes in Payerne sehen.

Mirage III DS | HB-RDF
Mirage III DS | HB-RDF

Im Gegensatz zu den einsitzigen Maschinen waren die doppelsitzigen ohne Radar ausgestattet. Ihre Bewaffnung bestand aus zwei 30 mm Kanonen, zwei Infrarot-Lenkwaffen und Täuschkörpern.

Mirage III DS | HB-RDF
Mirage III DS | HB-RDF

Quellen:
– Hans Prisi, Mirage III – eine Fata Morgana, Eigenverlag 2011
– Museum Clin d’Ailes, Payerne

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..