Am 11. April 2025 besuchte ich den Militärflugplatz Emmen, seit 1992 die Homebase der Patrouille Suisse und Basis der Pilotenschule der Schweizer Luftwaffe.

Ein Trainingsflug war angesagt. Zudem traf sich der Fanclub der Patrouille Suisse an diesem Tag auf dem Flugplatz.

Es war erst der vierte Besuch des Flugplatzes im luzernischen Reusstal für mich. Allerdings erinnerte ich mich an die früheren Besuche recht gut, vor allem an das starke Gegenlicht, welches fast den ganzen Tag auf der Zuschauerseite herrschte.

Ich positionierte mich darum auf der Südseite des Flugplatzes, in der Nähe des Anfangs der Piste 04.



Geschichte Flugplatz Emmen
Nachdem der Stadtrat Luzern bereits 1924 die Schaffung eines Zivilflugplatzes angestrebt und das Eidgenössische Luftamt 1926 ein Gutachten zum Anschluss Luzerns an das Luftnetz erstellt hatte, empfahl das Luftamt 1928 die Fläche zwischen der Strasse Emmen – Waldibrücke und dem Rotbach als Flugpiste. Derweil verwarf der Stadtrat aufgrund zu hoher Kosten das Projekt.
Doch die Gemeinde Emmen erblickte im Bau eines Flugplatzes eine Möglichkeit zur Bekämpfung der hohen Arbeitslosigkeit. Da die zwei bestehenden Trainingsflugplätze der Luftwaffe in Dübendorf und Thun überlastet waren, beantragte nun die Abteilung für Flugwesen und Fliegerabwehr am 28. September 1937 die Schaffung eines ständigen Militärflugplatzes mit Flugzeugfabrik für Stadt und Kanton Luzern. Die Gemeindeversammlung Emmen beschloss am 24. April 1938, das Vorhaben mit einem Beitrag von 200’000 CHF zu unterstützen.
Am 7. Juli 1939 erfolgte die erste offizielle Landung auf dem Flugfeld Emmen. In den Folgejahren wurden zahlreiche Gebäude für die Unterbringung von Personal und Flugzeugen gebaut.
Seit 1992 dient der Flugplatz Emmen der «Patrouille Suisse» und seit 2018 der Fliegerstaffel 19 als Homebase.































