Die Messerschmitt Bf-109 war ein einmotoriges Jagdflugzeug des deutschen Flugzeugherstellers Bayerische Flugzeugwerke AG.
Sie gehörte zu einer neuen Generation von Tiefdecker-Jagdflugzeugen, die sich durch eine geschlossene Pilotenkanzel, Einziehfahrwerk und eine Ganzmetall-konstruktion von Rumpf und Tragflächen auszeichneten. Über ihre ursprüngliche Bestimmung hinaus kamen diverse Varianten auch als Jagdbomber, Nachtjäger und Aufklärungsflugzeug zum Einsatz. Mit rund 33’300 Maschinen ist die Bf 109 das meistgebaute Jagdflugzeug der Geschichte.
Der Erstflug fand im Mai 1935 statt. Die ersten Serienmaschinen wurden im Februar 1937 in die Jagdverbände der Luftwaffe eingegliedert. Trotz des frühen Konstruktionsbeginns vor Beginn des Zweiten Weltkriegs war die Bf 109 durch stetige Verbesserungen bis 1945 ein konkurrenzfähiges Muster im Einsatz gegen die Alliierten.
| Typ | Jagdflugzeug |
| Hersteller | Messerschmitt |
| Erstflug | 28. Mai 1935 |
| Indienststellung | 1937 |
| Produktionszeit | 1936 bis 1945 |
| Stückzahl | 33’300 |
Messerschmitt Bf-109 E-3 (J-355)
Die J-355 mit der Werk-Nummer 2422 ist eine der ältesten erhalten gebliebenen Bf-109 aller Baureihen.
Messerschmitt Bf-109 G-6 (FM+BB)
Die Bf 109 G-6 stellte bis zum Ende des Krieges in ihren verschiedenen Ausführungen den Standardjäger der Luftwaffe dar.
Messerschmitt Bf-109 G-4 (D-FWME)
Als Lizenzbau der Messerschmitt Bf 109 wurde die Maschine 1950 in Spanien bei Hispano Aviacion als HA 1112 M-1L „Buchon“ gebaut und kam zunächst bei der spanischen Luftwaffe zum Einsatz.