Geschichte Fliegerschiessen Axalp

2001

Absage des Fliegerschiessens wegen des Absturzes eines Helikopters vom Typ Alouette III am 12. Oktober in der Region Plaine Morte mit vier Todesopfern.

2002

Am 2. und 3. Oktober konnte des Fliegerschiessen bei bestem Wetter durchgeführt werden. Die Hunter Doppelsitzer des Fliegermuseums Altenrhein wurden einzeln und in Patrouille an diesem Fliegerschiessen vorgeflogen. Neu kam das Verpflegungs-, Beschallungs- und Entsorgungssystem zu Anwendung.

2003

Nur am Reservedatum am 10. Oktober konnte geflogen werden. Der Abschied der Mirage III RS stand dabei im Zentrum des Fliegerschiessens. Zwei Mirage wurden extra zur Verabschiedung in den Farben schwarz und weiss lackiert. Die Black und White sollten damit an die Hauptaufgabe der Mirage-Aufklärer erinnern, nämlich das Fotografieren im Rahmen der militärischen Aufklärung in den Farben schwarz-weiss.

2004

Air04 in Payerne. Kein Fliegerschiessen wegen des Grossanlasses.

2005

Bei bestem Wetter fand das Fliegerschiessen am 12. und 13. Oktober unter den Augen von 6’500 Zuschauern statt. Eröffnung des Programms durch den Cougar-Transporthelikopter T-332 mit dem Ausstoss von 128 Flares. 

2006

Am 11. und 12. Oktober reisten gegen 9’000 Zuschauer in Berner Oberland. Zwei Mirage F1 der Armée de l’Air aus Frankreich nahmen teil an der Fliegerdemo, geflogen von einem je einem Piloten aus der Schweiz und Frankreich. 

2007

Nur am 11. Oktober konnte das volle Programm vor 6’000 Zuschauer geflogen werden. Am ersten Tag des Fliegerschiessens wie auch im Training musste der Anlass bereits vorzeitig wetterbedingt abgebrochen werden. Erstmals zeigte die Rettungsflugwacht eine Windenrettung mit einer vor Ort stationierten Augusta A109. Zudem wurde ein Luft-Luft-Schiessen, wie es regelmässig am Dammastock durchgeführt wird, ohne Munition präsentiert.

2008

An den offiziellen Tagen am 8. und 9. Oktober musste das Fliegerschiessen wetterbedingt abgesagt werden. Allerdings konnte am Trainingstag, dem 7. Oktober das volle Programm geflogen werden. Erstmals Eröffnung des Programms durch vier Hornets mit dem Ausstossen von Flares. Zudem wurde als Premiere auf der Axalp das Schulungsflugzeug Pilatus PC-21 präsentiert. Auch wurde zum ersten Mal der Transporthelikopter EC635 auf der Ebenfluh vorgeflogen.

2009

Bei schönstem Wetter konnte das Fliegerschiessen am 7. Oktober mit einer Rekordzuschauerzahl von ca. 9’000 Zuschauern durchgeführt werden. Wegen schlechtem Wetter musste der Anlass am 8. Oktober abgesagt werden. Erstmals wurde der Transporthelikopter EC635 in einer Rettungsübung gezeigt. 

2010

11’500 Besucher wurden an den beiden offiziellen Vorführtagen vom 13. und 14. Oktober 2017 gezählt. Erstmals wurde die Axalp-Strasse gesperrt und die Besucher wurden mit Postautos auf die Axalp transportiert. 

2011

Katastrophenhilfe statt Fliegerdemo. Das Training wurde noch geflogen. Danach wurde durch die Armee Hilfe geleistet zugunsten der vom Unwetter vom 10. Oktober 2011 Betroffenen im Berner Oberland und im Wallis.

2012

Das Fliegerschiessen konnte durchgeführt werden, auch wenn sich alles auf einen einzigen Tag konzentrierte, nämlich den 11. Oktober 2012. 7000 Besucher wurden gezählt auf der Ebenfluh. Der Saab Gripen flog ein Display über der Ebenfluh.

2013

Wetterpech. Kein Fliegerschiessen an den offiziellen Vorführtagen. An den Trainingstagen flog der Saab Gripen C.

2014

Air14 in Payerne. Kein Fliegerschiessen wegen diesem Grossanlass.

2015

Wetterpech. Kein Fliegerschiessen an den offiziellen Vorführtagen. Am ersten Trainingstag konnte geflogen werden. 

2016

Absage des Fliegerschiessens wegen mehrerer Abstürze der Schweizer Luftwaffe.

2017

Das Fliegerschiessen konnte vollumfänglich durchgeführt werden. Herrliches Wetter an allen Tagen des Fliegerschiessens. Jubiläum 75 Jahre Flieger-Schiessplatz Ebenfluh. 

2018

Das Fliegerschiessen konnte wiederum vollumfänglich durchgeführt werden. Herrliches Wetter an allen Tagen. Abschied der Northrop F-5 Tiger vom Fliegerschiessen. 

2019

Wetterpech und technische Probleme. Kein Fliegerschiessen an den offiziellen Vorführtagen. Am 9. Oktober 2019 war das Wetter schlecht, am 10. Oktober 2019 wurde das Fliegerschiessen abgesagt, weil Risse an den Landeklappen der Hornets entdeckt wurden. Am Trainingstag (8. Oktober 2019) konnte geflogen werden.

2020

Covid-19. Das Fliegerschiessen wurde bereits 2 Monate vor dem offiziellen Termin wegen Covid-19 abgesagt. Die Umsetzung eines tauglichen Schutzkonzepts auf 2’200 m Höhe war aufgrund der dort vorherrschenden Verhältnisse nicht möglich.

2021

Das Fliegerschiessen konnte durchgeführt werden. Der Tiger-Hunter wurde an diesem Anlass feierlich verabschiedet. Ansonsten waren die normalen Mittel der Schweizer Luftwaffe zu sehen, der F-5 Tiger nur noch bei der Vorführung der Patrouille Suisse.

2022

Das Fliegerschiessen konnte an allen drei Tagen (18.-20- Oktober 2022) durchgeführt werden. Als Überraschungsgäste erschienen zwei F-35A der italienischen Luftwaffe. Wie schon im Vorjahr wurden die Tickets online zum Verkauf angeboten, wobei für den Trainingstag 2000 Tickets zur Verfügung standen und für die offiziellen Vorführtage dann noch 4000 Tickets pro Tag. Am Wochenende vor der Veranstaltung waren alle Tickets ausverkauft. Mit dieser Begrenzung will man den Ansturm der Massen regulieren und vor allem auch die Wartezeiten für die Rückfahrt mit dem Postauto im Rahmen halten.

2023

Das Fliegerschiessen konnte am Trainingstag und am ersten offiziellen Vorführtag (17. und 18. Oktober 2023) durchgeführt werden. Der zweite Vorführtag am Donnerstag musste aus meteorologischen Gründen abgesagt werden.

2024

Das Fliegerschiessen des Jahres 2024 wurde bereits im Vorfeld abgesagt im Hinblick auf die grosse Airshow in Emmen, die Air Spirit 24. Nachdem die Air Spirit 24 aus finanziellen Gründen abgesagt wurde, wurde im Nachgang auch gleich die Durchführung der Fliegerschiessens für das Jahr 2025 abgesagt.


Quellennachweis:

  • CLEARED HOT – Markus Rieder – AERO Publications GmbH
  • Erfahrungen des Autors – Werner Friedli

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