Entwicklung und Einsatz
Die Yak-9 wurde im Oktober 1942 bei den Streitkräften eingeführt. Während des Krieges wurden zahlreiche Varianten in zum Teil sehr hohen Stückzahlen gebaut. Letzte und leistungsstärkste Variante während des Krieges war die Yak-9 U, mit einem 1595 PS-starken Klimov VK 107 ausgestattet, die nahezu 700 km/h erreichte. Die Yak-9 P war die letzte Serienvariante, die bis Ende 1948 hergestellt wurde.
Zum erfolgreichsten Jagdflugzeug der Sowjetunion im 2. Weltkrieg wurde die Yak-9 wegen ihrer überragenden Flugeigenschaften. Trotz der stetigen technischen Probleme, vor allem mit dem Antrieb, war das Flugzeug seinen Gegnern ebenbürtig. Die letzten Kriegseinsätze wurden im Koreakrieg 1950 von der nordkoreanischen Luftwaffe geflogen.
Eine Kleinserie mit amerikanischen V12-Zylinder-Motoren Allison V-1710 wurde 1996 in Russland wieder aufgelegt und weltweit als Bausatz verkauft.
Abmessungen
| Spannweite | 9,74 m |
| Länge | 8,66 m |
| Höhe | 3 m |
| Flügelfläche | 17,15 m2 |
Motor
(Yak-9T) Ein flüssigkeitsgekühlter V12-Zylinder-Motor Klimov M 105PF mit ca. 927 kW (1260 PS).
Leistungen
| Höchstgeschwindigkeit | 597 km/h in 3250 m Höhe |
| Dienstgipfelhöhe | 10’000 m |
| Reichweite | ca. 735 km |
| Steigzeit auf 5’000 m | 5 min, 30 sek |
Gebaute Einheiten
In der Zeit von 1942 bis 1945 wurden 14’579 Yak 9, und bis 1948 nochmals 2190 Flugzeuge gebaut. Total: 16769.
Quelle:
Flugzeuge des Zweiten Weltkrieges, Joachim Schreiber, Motorbuch Verlag, 2021