
Die offizielle Gründung der Patrouille de France erfolgte am 17.Mai 1953, doch ihre Wurzeln gehen zurück bis ins Jahr 1931. Mit Anbruch des Jetzeitalters war es lediglich eine Frage der Zeit, bis auch das nationale Kunstflugteam auf Düsenflugzeuge umsteigen würde.
Dies geschah dann auch im Jahre 1953, als das 3éme Escadre de chasse aus Reims damit beauftragt wurde, die erste “Patrouille de France” mit vier Republic F-84 G Thunderjet zu bilden. Kostenüberlegungen im Jahr 1964 veranlassten die Armée de l´Air von teuren Kampfjets auf die im Betrieb günstigeren Fouga CM 170 Magister umzusteigen. Ihr einzigartiges Äusseres und die markante Farbgebung in den Nationalfarben Frankreichs prägte das Bild der Patrouille de France bis heute. Die Fouga Magister blieb bis 1981 im Dienst der Patrouille de France. Abgelöst wurde sie durch die Dassault Breguet Alpha Jet, welche bis heute im Dienst steht. Bei den Maschinen der Patrouille de France handelt es sich um normale Serienmaschinen – der einzige Unterschied ist der Rauchgenerator anstelle des Kanonenbehälters.
Das Display der Patrouille besticht durch eine ausgewogene Choreographie, Präzision und faszinierende Crossingmanöver. Einzigartig ist auch die Anzahl der Maschinen, es sind acht an der Zahl. Dadurch ergeben sich Formationen, wie man sie sonst von kleineren Aerobaticteams nicht gewohnt ist. Am französischen Nationalfeiertag, dem 14. Juli, fliegt die Patrouille de France das einzige Mal im Jahr mit neun statt acht Maschinen. Die Anzahl von neun Jets garantiert die gleichmässige Anzahl der Kondensstreifen von blau-weiss-rot im Himmel über der Champs Élysées.


































