Thunderbirds

Die Thunderbirds wurden am 1. Juni 1953 als „360th Air Demonstration Team“ offiziell aufgestellt. Der Thunderbird war eine mythische Figur der Indianer, die in der Gegend von Arizona lebten.

Begonnen hat das Kunstflugteam seine Vorführungen auf der F-84G „Thunderjet“. Mit der F-100 „Super Sabre“ flog das Team mit Unterbrüchen von 1956 bis 1968. Dazwischen gab es ein kurzes Intermezzo auf der F-105 „Thunderchief“. Grössere technische Probleme mit dem schweren Jagdbomber veranlassten das Team, zur „Super Sabre“ zurückzukehren. Nach der „Super Sabre“ folgte die F-4 „Phantom II“, welche allerdings sehr durstig war, und so wechselte man in der Zeit der Oelkrise auf die sparsamere T-38 Talon.

Auf der T-38 ereignete sich auch die grösste Katastrophe des Teams, nämlich der Trainingsunfall vom 18. Januar 1982. Wegen zu spätem Abfangen aus einem Formationslooping kam es zum Verlust des gesamten Teams. Nur der Pilot der Solomaschine überlebte diesen Unfall. Das Vertrauen in die T-38 war erschüttert, und so wechselten neue Piloten auf neue Maschinen des Typs F-16 „Fighting Falcon“, und so waren die Thunderbirds wieder im Geschäft.

Ab und zu zeigen sich die Thunderbirds auch in Europa. 1991 beehrten die Thunderbirds sogar die Schweiz, anlässlich des 50. Geburtstags des Überwachungsgeschwaders in Payerne. Das Team fliegt aktuell mit 6 Maschinen des Typs F-16C „Fighting Falcon“. Seit 2006 fliegen auch Frauen bei den Thunderbirds. Nach Major Nicole Malachowski flog auch schon Captain Samantha Weeks im Team. Die Fotos dieses Beitrag stammen aus dem Jahre 2017 anlässlich des Royal International Air Tattoo in Fairford (UK).

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