Dewoitine D-26

Die Dewoitine D-26 ist ein ehemaliges Militärflugzeug aus der Zwischenkriegszeit französischer Herkunft, das aber in Lizenz im Jahre 1931 bei der Eidgenössischen Konstruktionswerkstätte (K+W) in Thun gebaut wurde.

Dewoitine D-26

Insgesamt 9 Einheiten wurden durch die Schweizer Fliegertruppen speziell für das Schiess- und Staffeltraining eingesetzt. 1948 mussten diese Flugzeuge neueren Flugzeugmustern weichen. Sie wurden zur Weiterverwendung an verschiedene Aero-Club-Sektionen der Schweiz für den Segelflug-Schlepp abgetreten, wo sie noch viele Jahre gute Dienste leisteten. Dieser Typ hatte sich in jeder Beziehung über die ganze Einsatzzeit sehr gut bewährt.

Dewoitine D-26

Technische Daten

Bei der D-26 handelt es sich um einen abgestrebten Hochdecker in Leichtmetallbauweise, wobei die Trag- und Steuerflächen stoffbespannt sind. Angetrieben wird die Maschine von einem Hispano-Suiza 9-Zylinder Sternmotor mit einem Hubraum von 16 Litern und einer Nennleistung von 250 PS bei 2000 U/min. Die Volldruckhöhe des Motors liegt bei 1800 m ü. M. Die Höchstgeschwindigkeit der Maschine im Horizontalflug liegt bei 240 km/h, wobei die Steigleistung bei 7.2 m/s liegt und bei einer Dienstgipfelhöhe von 7500 m endet.

Vorhandene Maschinen

Zwei Maschinen sind wieder flugfähig und werden an Schweizer Airshows auch vorgeflogen:

HB-RAI
Betreiber: Association pour le maintien, du Patrimoine Aéronautique (AMPA)
Homebase: Flughafen Lausanne-Blecherette  

Dewoitine D-26
Dewoitine D-26

HB-RAG
Betreiber: Hangar 31 – Historischer Verein Luftfahrt Grenchen
Homebase: Flughafen Grenchen

Dewoitine D-26
Dewoitine D-26

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