Mit der 526 Trener Master kreierte der tschechische Hersteller Zlin in den 1960er-Jahren eine perfekte Allround-Maschine, die sich nicht nur für das Kunstflug-Training, sondern auch für den Wettbewerbseinsatz eignete.

Im Jahr 1965 wurde die Zlin Z-526 als Weiterentwicklung der Zlin Z-326 vorgestellt. Die Bauweise des Rumpfes wurde beibehalten, jedoch war er oben und unten metallbeplankt, die Seiten verblieben in Stoffbespannung. Das Tragwerk entstand in Ganzmetall mit zwei Holmen, das Leitwerk in Normalbauweise aus Metall mit Stoffbespannung und Trimmklappen. Das einziehbare Fahrwerk konnte elektrisch betätigt werden und das Spornrad war steuerbar ausgelegt. 1969 entstand überdies die Zlin 526L Trener, die über einen amerikanischen Lycoming-Boxermotor mit einer Leistung von 204 PS verfügte und 1971 in Serie ging.

1968 an der Weltmeisterschaft der FAI im Motorkunstflug in Magdeburg holte Erwin Bläske auf einer Zlin 526A den Weltmeistertitel und damit auch den Aresti Cup.
| Zlin 526ASM Trener | |
| Antrieb | 6-Zylinder-Reihenmotor Walter-Minor 6-III |
| Leistung | 120/132 kW (163/180 PS) |
| Besatzung | 2 |
| Spannweite | 10,60 m |
| Länge | 8,00 m |
| Höhe | 2,10 m |
| Flügelfläche | 15,50 m2 |
| Rüstgewicht | 665 kg |
| Zuladung | 310 kg |
| Startgewicht | 975 kg |
| Flächenbelastung | 42.90 kg/m2 |
| Höchstgeschwindigkeit | 248 km/h |
| Steiggeschwindigkeit | 6,0 m/s |
| Reichweite | 560 km |
| Dienstgipfelhöhe | 5800 m |






